Kontakt Bestellung Philosopie / Geschichte Prämierungen
Kirsch
Kirsch
Beeren
Himbeer
Grappa
Riesling
Gwürztraminer
Merlot
Marc
Whisky
Zürcher Lowland
Kernobst
Williams
Kernobstbrand
Grafensteiner
Kräuterbrand
Quitten
Berner Rose
Absinth
Zürcher Fee
Steinfrüchte
Mirabelle
Vieille Prune
Zwetschgen
Aprikosen
Damassine
Kartoffel
Kartoffelbrand
Liköre
Williams
Orangen
Himbeer
Ratafia
Geschenke
Kirschstängeli
Himbeertruffes
Absinthtruffes

Zürcher Fee - Absinth Volumen 53%

Kult und Mythos der Grünen Fee

Als Erfinder des Absinth gilt der französische Arzt Dr. Pierre Ordinaire. Bei seinen vielen Krankenbesuche lernte er den sehr verbreiteten Wermut kennen und schätzen. Er experimentierte mit dieser Pflanze und benutzte sie als Heilmittel. Bis 1769. Damals braute Madame Henriette Henriod im Val de Travers ein sonderbares Wässerchen. Sie mischte Anis, Alkohol, Wermut, Fenchel und ein paar geheime Zutaten und daraus entstand ein grünlicher Likör. Sie verkaufte eben dieses Rezept im Jahre 1805 an Henri-Louis Pernod, der unweit der Schweizer Grenze eine Fabrik gründete.

Der Siegeszug des Absinth begann mit der Eroberung Algeriens durch die französischen Truppen. Mit Wein und Wasser vermischter Absinth war das Allheilmittel der französischen Aerzte fern der Heimat.

Den Mythos erhielt der Absinth aber durch die vielen Dichter und Maler, die vielfach dem Absinth verfallen waren.


Der Untergang der Grünen Fee
Anfangs des 20. Jahrhunderts mehrten sich die Forderungen, dass man dem Absinthkonsum Einhalt gebieten solle. Der konkrete Anlass war dann ein Mordfall, der im Jahre 1905 die ganze Schweiz bewegte. Der Tathergang
brachte aber auch hervor, dass Jean Lanfray an diesem Tag sehr viel anderen Alkohol getrunken hatte. Nachdem ein Gutachten den Absinth als gesundheitsschädlich eingestuft hatte, erliess 1907 die Regierung ein Gesetz, das die Herstellung und den Vertrieb von Absinth verbot.


Was kann den Absinth so gefährlich machen?
Die Entscheidung ob ein Absinth schädlich ist, hängt vom Thujongehalt ab. Da Thujon auf das zentrale Nervensystem wirkt, kann Absinth psychoaktive Wirkungen zeigen, es kann Wohlbefinden steigern aber auch bei hohen Werten Halluzinationen hervorrufen. Absinth hat aber auch klar eine stimmulierende Wirkung. Man fühlt sich leicht, fast schwebend, die Farbeindrücke sind kräftiger, sämtliche Sinneswahrnehmungen erreichen eine erstaunliche Intensivierung, das Verlangen nach Zärtlichkeit steigt.


Die Kunst des Absinthdrinkens
Da der Absinth früher sehr bitter war, musste er gezuckert werden.Die französischen Liebhaber entwickelten dafür ein kleines Ritual. Dazu benötigt man einen Löffel. Darauf legt man ein Stück Würfelzucker und positioniert beides auf den Glasrand. Dann träufelt man langsam aus einer Karaffe Wasser auf den Würfelzucker. Heute muss der Absinth nicht mehr nachgezuckert werden, aber ein bisschen verdünnen sollte man ihn schon.
Je nach Geschmack kann man ihn I :2 bis 1:5 strecken.


 
zurück

Webdesign and Hosting by QualiDesign